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Fragmentierter Kant-Büstenkopf
©WSW_KI_ge­ne­ra­ted
Gesprächsreihe Irritieren Sie mich

Chris­tia­ne Woopen: Wie viel Wissen braucht ein gutes Leben?

We,
Dec 09

07:00 pm

PalaisPopulaire, Unter den Linden 5, 10117 Berlin

Wo gibt wis­sen­schaft­li­ches Wissen allein keine ein­deu­ti­ge Antwort mehr? Wo endet die Reich­wei­te wis­sen­schaft­li­cher Er­kennt­nis und wo be­gin­nen Urteil und Ab­wä­gung? Die Me­di­zi­ne­rin und Phi­lo­so­phin Chris­tia­ne Woopen im Ge­spräch mit Peter-André Alt über Frei­heit, Ver­ant­wor­tung und die Frage, was ein gutes Leben aus­macht.

Neue me­di­zi­ni­sche und tech­no­lo­gi­sche Mög­lich­kei­ten er­wei­tern fort­lau­fend die Grenzen dessen, was wir über uns selbst er­fah­ren können. In der Medizin lassen sich heute bei­spiels­wei­se Risiken für Krank­hei­ten er­ken­nen, lange bevor diese aus­bre­chen. Doch was be­deu­tet es, von einer Krank­heit zu er­fah­ren, die viel­leicht erst in Jahr­zehn­ten auf­tritt – oder auch nie? Ent­steht aus der Mög­lich­keit, etwas zu wissen, auch die Ver­pflich­tung, ent­spre­chend zu handeln?

Mit der Me­di­zi­ne­rin und Phi­lo­so­phin Chris­tia­ne Woopen wollen wir bei „Ir­ri­tie­ren Sie mich“ darüber spre­chen, welche Rolle Wis­sen­schaft spielen kann, wenn un­ter­schied­li­che Werte und In­ter­es­sen mit­ein­an­der in Kon­flikt geraten. Chris­tia­ne Woopen gehört zu den pro­fi­lier­tes­ten Stimmen in den ethi­schen De­bat­ten unserer Zeit. Als Di­rek­to­rin des Center for Life Ethics der Uni­ver­si­tät Bonn be­schäf­tigt sie sich mit der Frage, wie me­di­zi­ni­scher und tech­no­lo­gi­scher Fort­schritt unser Ver­ständ­nis von Frei­heit, Ver­ant­wor­tung und einem guten Leben ver­än­dert.

Ein Ge­spräch mit dem Li­te­ra­tur­wis­sen­schaft­ler und Spre­cher der Wübben Stif­tung Wis­sen­schaft, Peter-André Alt, über die Mög­lich­kei­ten und Grenzen wis­sen­schaft­li­cher Er­kennt­nis, über Medizin und Künst­li­che In­tel­li­genz, über Selbst­be­stim­mung und Ver­ant­wor­tung – und über die Frage, was ein gutes Leben aus­zeich­net.

In Ko­ope­ra­ti­on mit der Jungen Aka­de­mie

Christiane Woopen
©Reiner Zensen

Chris­tia­ne Woopen ist seit 2021 Hein­rich-Hertz-Pro­fes­so­rin für Life Ethics an der Uni­ver­si­tät Bonn und Grün­dungs­di­rek­to­rin des Center for Life Ethics. Die Me­di­zi­ne­rin und Phi­lo­so­phin er­forscht, wie tech­no­lo­gi­sche, wirt­schaft­li­che und ge­sell­schaft­li­che Ver­än­de­run­gen unser Leben be­ein­flus­sen und welche ethi­schen Fragen daraus ent­ste­hen. Sie war unter anderem Vor­sit­zen­de des Deut­schen Ethik­ra­tes (2012–2016), Co-Spre­che­rin der Da­ten­ethik­kom­mis­si­on der Bun­des­re­gie­rung (2018–2019) und Vor­sit­zen­de der Eu­ropean Group on Ethics in Science and New Tech­no­lo­gies der Eu­ro­päi­schen Kom­mis­si­on (2017–2021).

Ver­an­stal­tungs­an­mel­dung

Irritieren Sie mich am 9. Dezember 2026, 19 Uhr (Einlass 18:30 Uhr) Die Veranstaltung geht bis 20:30 Uhr. Nach den Fragen aus dem Publikum lädt die Stiftung die Teilnehmer:innen zu Getränken und einem kleinen Imbiss ein.

Hinweis zu Film- und Fo­to­auf­nah­men
Wir möchten Sie darauf hin­wei­sen, dass bei unseren Ver­an­stal­tun­gen Fotos- und/oder Film­auf­nah­men gemacht werden. Teil­neh­mer er­klä­ren sich damit ein­ver­stan­den, dass Foto- und Film­auf­nah­men von ihnen während der Ver­an­stal­tun­gen ge­fer­tigt werden. Sie sind mit einer zeit­lich und räum­lich un­be­schränk­ten Nutzung dieser Auf­nah­men durch die Stif­tung und ihre Ko­ope­ra­ti­ons­part­ner ein­ver­stan­den.

Ir­ri­tie­ren Sie mich

Bereits zum achten Mal geben wir ge­mein­sam mit Gästen aus Wis­sen­schaft und Ge­sell­schaft über­ra­schen­den Ideen, ver­nach­läs­sig­ten Fragen und un­ge­wöhn­li­chen For­schungs­an­sät­zen Raum. Wir in­ter­es­sie­ren uns für Themen, die ge­wohn­te Denk­mus­ter in Frage stellen. Für neue Per­spek­ti­ven, die zum Wei­ter­den­ken anregen. Und für Wis­sen­schaft­ler:innen, die mit Neugier und Mut an die Grenzen des Wissens gehen – dorthin, wo Er­kennt­nis oft mit Ir­ri­ta­ti­on beginnt. Wir freuen uns auf Ihre Teil­nah­me! Alle bis­he­ri­gen Folgen finden Sie auch hier. Zudem wird es zu­künf­tig auch einen Podcast zu­sätz­lich zu den Ver­an­stal­tun­gen vor Ort geben.

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