
Wissenschaft ist ein offenes System. Sie lebt von Inspiration, Kooperation und Wettbewerb – weltweit. Internationale Mobilität und Vernetzung sind essenziell für eine leistungsfähige Wissenschaft. Deutschland verfügt über ein starkes Wissenschaftssystem, einen hohen Grad an akademischer Freiheit und bietet eine gute Lebensqualität. Doch im globalen Koordinatensystem der Wissensproduktion wird das in Zukunft nicht mehr reichen. Deutsche Universitäten müssen sich im weltweiten Wettbewerb intensiver um herausragende internationale Wissenschaftler:innen bemühen.
Die Wübben Stiftung Wissenschaft versteht sich als ein strategischer Partner. Sie fördert Universitäten gezielt, um die weltweit besten Wissenschaftler:innen nach Deutschland zu holen – und unkonventionellen Ideen einen Raum zu geben. Dafür hat sie Förderprogramme entwickelt, die Professor:innen in verschiedenen Karrierephasen unterstützen und den Wechsel an eine deutsche Universität attraktiver machen. Mit Global Minds, dem neuen halbjährlich erscheinenden Magazin, lädt die Wübben Stiftung Wissenschaft zum Ideenaustausch ein und zeigt, wie internationale Berufungen am besten gelingen: durch eine ganzheitliche Herangehensweise, entschiedenes Engagement und eine ernstgemeinte Kultur der Offenheit.
Für uns sind internationale Berufungen ein strategischer Imperativ für Exzellenz. Wer sie stärken will, muss Grenzen überwinden – organisatorisch, kulturell, gedanklich. Lesen Sie rein und reden Sie mit.
Global Minds Nr. 1 - Grenzenlos im Vorteil
Die erste Ausgabe von Global Minds eröffnet die Diskussion. Im Interview spricht der Hochschulforscher Simon Marginson von der University of Oxford über die sich wandelnde Weltkarte akademischer Exzellenz und die Folgen für die Mobilität von Wissenschaftler:innen. Der Journalist Andrew Curry hat für dieses Heft analysiert, welche Strategien die Schweiz, die Niederlande und Australien bei internationalen Berufungen erfolgreich gemacht haben. Die Universität Mannheim verrät, wie sie eine junge Spitzenforscherin für sich gewinnen konnte, und der US-Wissenschaftshistoriker Myles J. Jackson erklärt, weshalb Deutschland die alarmierenden Umbrüche des US-Wissenschaftsystems als Chance begreifen sollte.
Wir freuen uns, von Ihren Erfahrungen zu hören. Schreiben Sie uns an globalminds@w-s-w.org


