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Fragmentierter Kant-Büstenkopf
©WSW_KI_ge­ne­ra­ted
Gesprächsreihe Irritieren Sie mich

Chris­tia­ne Woopen: Was sollten wir wissen, um ein gutes Leben führen zu können?

We,
Dec 09

07:00 pm

PalaisPopulaire, Unter den Linden 5, 10117 Berlin

Wie ver­än­dern neue me­di­zi­ni­sche und tech­no­lo­gi­sche Mög­lich­kei­ten unsere Ent­schei­dun­gen? Welche Rolle kann Wis­sen­schaft spielen, wenn un­ter­schied­li­che Werte und In­ter­es­sen mit­ein­an­der in Kon­flikt geraten? Wo endet die Reich­wei­te wis­sen­schaft­li­cher Er­kennt­nis und wo be­gin­nen Urteil, Ab­wä­gung und Ver­ant­wor­tung?

Neue Tech­no­lo­gi­en er­wei­tern fort­lau­fend die Grenzen dessen, was wir über uns selbst wissen können. Doch wie gehen wir als In­di­vi­du­um und als Ge­sell­schaft mit diesem Wissen um? In der Medizin können wir mitt­ler­wei­le Krank­hei­ten er­ken­nen, lange bevor sie aus­bre­chen. Was aber ge­schieht, wenn wir von einer Krank­heit er­fah­ren, die viel­leicht erst in Jahr­zehn­ten aus­bricht – oder auch nie? Ent­steht aus Wissen eine Ver­pflich­tung zum Handeln? Und wer trifft auf welcher Grund­la­ge welche Ent­schei­dun­gen?

Darüber spre­chen wir bei „Ir­ri­tie­ren Sie mich“ mit Chris­tia­ne Woopen. Die Me­di­zi­ne­rin und Phi­lo­so­phin ist eine der pro­fi­lier­tes­ten Stimmen zu den ethi­schen Fragen unserer Zeit. Als Di­rek­to­rin des Center for Life Ethics der Uni­ver­si­tät Bonn be­schäf­tigt sie sich mit den Folgen des me­di­zi­ni­schen und tech­no­lo­gi­schen Fort­schritts für unser Ver­ständ­nis von Frei­heit, Ver­ant­wor­tung und einem guten Leben.

Ein Ge­spräch über Medizin und Künst­li­che In­tel­li­genz, über Selbst­be­stim­mung und Ver­ant­wor­tung und über die Frage, was wir wissen können und tun sollten, um ein gutes Leben zu führen.

In Ko­ope­ra­ti­on mit der Jungen Aka­de­mie

Christiane Woopen
©Reiner Zensen

Chris­tia­ne Woopen ist seit 2021 Hein­rich-Hertz-Pro­fes­so­rin für Life Ethics an der Uni­ver­si­tät Bonn und Grün­dungs­di­rek­to­rin des Center for Life Ethics mit dem Haus für junges Denken. Zu­sam­men mit ihrem Team befasst sie sich mit den ethi­schen As­pek­ten der le­bens­ver­än­dern­den Dy­na­mi­ken der Tech­no­lo­gi­sie­rung, Öko­no­mi­sie­rung, Öko­lo­gi­sie­rung und Glo­ba­li­sie­rung des in­di­vi­du­el­len und ge­sell­schaft­li­chen Lebens sowie den damit ver­bun­de­nen Trans­for­ma­ti­ons­pro­zes­sen. Zudem ist sie in der Po­li­tik­be­ra­tung aktiv, u.a. als Vor­sit­zen­de des Deut­schen Ethik­ra­tes (2012-2016), als Prä­si­den­tin des Global Summit der Na­tio­na­len Ethik­rä­te (2014-2016), bis 2017 als Mit­glied des In­ter­na­tio­na­len Bio­ethik­aus­schus­ses der UNESCO, 2018 – 2019 als Co-Spre­che­rin der Da­ten­ethik­kom­mis­si­on der Bun­des­re­gie­rung sowie von 2017 bis 2021 als Vor­sit­zen­de des Eu­ro­päi­schen Ethik­ra­tes (EGE).

Ver­an­stal­tungs­an­mel­dung

Irritieren Sie mich am 9. Dezember 2026, 19 Uhr (Einlass 18:30 Uhr)

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