Die Kanzler und die Intellektuellen - Buchcover
©C.H.BECK

Die Kanzler und die In­tel­lek­tu­el­len

Geist und Macht standen in der Bun­des­re­pu­blik von Anfang an in einem span­nungs­ge­la­de­nen Ver­hält­nis. Im neuen Buch "Die Kanzler und die In­tel­lek­tu­el­len" un­ter­sucht Peter-André Alt erst­mals sys­te­ma­tisch die Be­zie­hun­gen zwi­schen den deut­schen Bun­des­kanz­lern und den prä­gen­den in­tel­lek­tu­el­len Stimmen ihrer Zeit – von Konrad Ade­nau­er bis Olaf Scholz.

"Wenn der Geist die Macht zu be­ein­flus­sen vermag, läuft er gleich­zei­tig Gefahr, durch die Macht um seine Frei­heit ge­bracht zu werden. Ein ba­lan­cier­tes Ver­hält­nis zwi­schen beiden Sphären gibt es in keinem Fall: nicht dort, wo Brechts Hoff­nung, dass die In­tel­lek­tu­el­len die Herr­schen­den ir­ri­tie­ren können, trü­ge­risch bleibt; und auch nicht dort, wo die In­tel­li­genz, wenn sie sich den Re­gie­ren­den nähert, von ihnen kor­rum­piert zu werden droht. Diese un­be­que­me und nur in kurzen Mo­men­ten har­mo­ni­sche Be­zie­hung ist nun am Leit­fa­den der bun­des­re­pu­bli­ka­ni­schen Ge­schich­te und im Blick auf ihre Kanzler zu be­schrei­ben." Aus der Ein­lei­tung von 'Die Kanzler und die In­tel­lek­tu­el­len', dem neu­es­ten Buch von Peter-André Alt.

Das Werk ist am 20. August 2026 bei C.H.Beck er­schie­nen.

Wer In­ter­es­se an der "Ge­schich­te der un­be­que­men Be­zie­hung" zwi­schen Geist und Macht hat: Am 28. Sep­tem­ber 2026 stellt Peter-André Alt sein Buch in der Berlin-Bran­den­bur­gi­schen Aka­de­mie der Wis­sen­schaf­ten am Gen­dar­men­markt im Ge­spräch mit dem His­to­ri­ker Norbert Frei vor. Anna-Lena Scholz (DIE ZEIT) mo­de­riert den Abend. 

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