
Gewohnte Denkmuster verlassen
50 Stipendiatinnen und Stipendiaten der Wübben Stiftung Wissenschaft aus 24 deutschen Universitäten und zwölf Ländern trafen sich vom 30. Januar bis 1. Februar 2026 in Berlin. Das Workshop-Wochenende bot viel Raum für Austausch, neue Kontakte und frische Impulse für die akademische Entwicklung.
Peter-André Alt, Geschäftsführer der Wübben Stiftung Wissenschaft, und Program Manager Oda Henckel eröffneten die Veranstaltung. „Breaking the Ice“-Formate sorgten für einen lebendigen Einstieg und brachten die Teilnehmenden, die ein breites Spektrum von 19 verschiedenen Fächern studieren, rasch ins Gespräch – fachlich wie persönlich.
Der zweite Tag widmete sich dem wissenschaftlichen Präsentieren. In den Workshops „How to pitch my research topic?“ und „How to give a research lecture?“ trainierten die Stipendiatinnen und Stipendiaten, ihre Forschung klar zu strukturieren und verständlich zu vermitteln. Praktische Übungen und interdisziplinäres Feedback stießen auf große Resonanz. Ein Höhepunkt war der Improvisationstheater-Abend „Curious Minds make a Difference“. Das Format forderte die Teilnehmenden heraus, gewohnte Denkmuster zu verlassen, spontan zu reagieren und neue Perspektiven einzunehmen. Viele empfanden diesen Perspektivwechsel als überraschend bereichernd.
Die Veranstaltung stärkte die Bindung an das Förderprogramm und die Stiftung. Zugleich legte sie den Grundstein für eine langfristige Vernetzung über Fächergrenzen hinweg. Die Stiftung plant, das ideelle Förderprogramm weiter auszubauen. Im Fokus stehen Promotionswege, Finanzierungsmöglichkeiten in der Promotionsphase und Orientierung in akademischen Laufbahnen.
Oda Henkel
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